So nutzt du den Basisrenten-Rechner richtig
Unser Rechner ermittelt auf Basis deiner persönlichen Daten, wie sich deine Beiträge bis zum Renteneintritt entwickeln und welche steuerliche Entlastung du voraussichtlich bekommst. Aussagekräftige Ergebnisse bekommst du nur mit realistischen Eingaben.
Eckdaten eingeben
Trag zuerst ein, wie viel du monatlich in die Basisrente einzahlen möchtest. Darunter siehst du direkt, was das pro Jahr ergibt. Dann folgt dein jährliches Bruttoeinkommen. Der Rechner nutzt es als Basis für deinen Steuersatz und, wenn du angestellt bist, für die Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung. Über den Schieberegler stellst du dein Alter ein. Daraus ergibt sich, wie viele Jahre du bis zum Rentenbeginn mit 67 noch einzahlst.
Wähle anschließend deinen Berufsstatus aus: Angestellte haben durch die gesetzlichen Rentenversicherungsbeiträge einen geringeren Spielraum beim steuerlichen Höchstbetrag als Selbstständige ohne gesetzliche Rentenversicherung. Gib außerdem an, ob du verheiratet bist und ob du Kirchensteuer zahlst, denn beide Angaben beeinflussen die Steuerberechnung spürbar.
Steuerrückerstattung einsehen
Ganz oben zeigt dir der Rechner als erste Zahl, wie viel du pro Monat über die Steuerersparnis zurückbekommst. Der Balken darunter teilt deinen Beitrag auf: was du selbst zahlst und was der Staat übernimmt. Zusätzlich siehst du, wie viel Prozent deines Beitrags der Staat trägt. Je höher dein persönlicher Grenzsteuersatz (also der Steuersatz auf den nächsten verdienten Euro), desto größer fällt die Entlastung aus.
Vermögensentwicklung und Rente nach Steuern einsehen
Darunter findest du die Grafik „So wächst dein Vertrag“. Sie zeigt dein Vertragsguthaben im Vergleich zu deinen Einzahlungen bis 67. Daneben stehen Endkapital, Summe deiner Einzahlungen und die Steuerersparnis über die gesamte Laufzeit. Im Block „Deine Rente ab 67“ siehst du die monatliche Bruttorente und die Nettorente nach Einkommensteuer. Diese Werte basieren auf festen Modellannahmen zu Rendite, Kosten und Rentenfaktor. Deine tatsächliche Rente hängt vom gewählten Tarif, der Kapitalmarktentwicklung und dem konkreten Rentenfaktor ab.
Was der Rürup-Rechner für dich berechnet
Die Rürup-Rente ist im Einkommensteuergesetz als Basisrente geregelt (§ 10 Abs. 1 Nr. 2b EStG): Du zahlst Beiträge ein und bekommst dafür keinen direkten Zuschuss wie bei Riester, sondern einen Steuervorteil über den Sonderausgabenabzug. In der Auszahlungsphase bekommst du eine lebenslange Monatsrente, die nachgelagert versteuert wird. Unser Rechner verbindet beide Phasen und zeigt dir, was unterm Strich übrig bleibt.
Absetzbarer Beitrag
Für 2026 kannst du deine Beiträge zur Basisrente zu 100 Prozent als Sonderausgaben absetzen, als Alleinstehender bis 30.826 Euro, bei Zusammenveranlagung bis 61.652 Euro pro Jahr. Dieser Höchstbetrag gilt gemeinsam für gesetzliche Rentenversicherung, Versorgungswerk und Basisrente. Als Angestellter zählen deine gesetzlichen Rentenversicherungsbeiträge (18,6 Prozent auf das Bruttogehalt bis zur Beitragsbemessungsgrenze) auf diesen Höchstbetrag an. Der Rechner zieht das automatisch ab und zeigt dir unter dem Berufsstatus, wie viel Rahmen dir für Rürup noch bleibt. Zahlst du mehr ein, als absetzbar ist, weist er dich darauf hin.
Steuerersparnis
Die Steuerersparnis ergibt sich aus dem absetzbaren Beitrag und deinem Einkommen. Der Rechner rechnet deine Einkommensteuer einmal ohne und einmal mit Rürup-Beitrag und nimmt die Differenz. Bei Kirchensteuerpflicht schlägt er 9 Prozent obendrauf. Oben siehst du als erste Zahl, wie viel der Staat pro Monat effektiv dazugibt, und darunter deinen echten Eigenanteil. Je höher dein persönlicher Steuersatz, desto stärker der Hebel.
Vertragsguthaben und Rentenfaktor
Dein Vertrag wächst bis 67 mit einer angenommenen Nettorendite von 4,8 Prozent (6 Prozent Bruttorendite abzüglich 1,2 Prozent Kosten). Angelegt wird dabei dein voller Monatsbeitrag. Die Steuerersparnis bekommst du separat über die Steuererklärung zurück, sie fließt nicht automatisch in den Vertrag. Aus dem Vertragsguthaben errechnet der Rentenfaktor die Monatsrente. Der Rentenfaktor gibt an, wie viel monatliche Rente du je 10.000 Euro Guthaben bekommst. Unser Rechner arbeitet mit einem Rentenfaktor von 31 Euro je 10.000 Euro als Modellannahme. Der echte Faktor hängt vom Tarif ab, deshalb prüfen wir ihn im Gespräch mit dir.
Nachgelagerte Besteuerung
In der Auszahlungsphase versteuerst du deine Rente nach § 22 EStG. Unser Rechner rechnet konservativ mit einem Besteuerungsanteil von 100 Prozent, weil er auf jüngere Sparer mit Rentenbeginn ab 2058 ausgelegt ist. Für 2026 liegt der Besteuerungsanteil bei 84 Prozent und steigt bis 2058 schrittweise auf 100 Prozent. Weil der Steuersatz im Ruhestand meist niedriger ist als im Berufsleben, bleibt der Hebel attraktiv.
Ein Beispiel mit den Startwerten des Rechners
Wenn du den Rechner öffnest, sind schon Werte eingetragen: 35 Jahre alt, angestellt, ledig, 60.000 Euro Bruttoeinkommen, 300 Euro Monatsbeitrag, keine Kirchensteuer. Damit zeigt er dir eine Steuerersparnis von rund 115 Euro pro Monat. Der Staat trägt also gut 38 Prozent deines Beitrags, du selbst zahlst rund 185 Euro im Monat. Nach 32 Jahren stehen modellhaft rund 267.000 Euro im Vertrag, daraus ergibt sich eine Bruttorente von rund 827 Euro im Monat. Spiel ruhig mit den Werten und schau, wie sich Einkommen, Alter und Beitrag auf das Ergebnis auswirken.
Wofür ist unser Rürup-Rente-Rechner gedacht?
Unser Rechner simuliert, wie sich deine Beiträge bis 67 voraussichtlich entwickeln, welche lebenslange Rente daraus entstehen könnte und welche steuerliche Entlastung du bekommst. So kannst du schnell verschiedene Beiträge, Einkommen und Lebenssituationen durchspielen. Er ersetzt aber weder eine Beratung noch eine vollständige Vertragsprüfung.
Die Basisrente ist eine private, kapitalgedeckte Altersvorsorge. Das angesparte Kapital ist grundsätzlich nicht frei auszahlbar: Die Ansprüche sind nicht vererblich, übertragbar, beleihbar, veräußerbar oder kapitalisierbar. Vorgesehen ist ausschließlich eine lebenslange Verrentung. Das Bundesfinanzministerium definiert die Basisrente in seinem Glossar genau über diese Merkmale.
Welche Werte zeigt dir unser Rechner?
Unser Rechner liefert dir mehrere Ergebniswerte, aber nicht alle sind gleich belastbar. Steuerwerte lassen sich recht genau schätzen, alles rund um Kapital und Rente ist eine Hochrechnung, die von Kapitalmarkt und Tarif abhängt. Die folgende Tabelle zeigt, was du im Rechner siehst und wie verlässlich du es einordnen kannst.
Was unser Rechner nicht zeigt: garantierte Werte deines konkreten Tarifs und die Kaufkraft deiner Rente in heutigem Geld. Dazu mehr weiter unten. Bei der Nettorente zieht der Rechner nur die Einkommensteuer ab. Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung im Alter sind nicht berücksichtigt.
Was unser Rechner leistet und wo das Gespräch mit uns weitergeht
Rechner von Versicherern zeigen in der Regel nur die Produkte des eigenen Hauses. Unser Rechner ist an keinen Anbieter gebunden, rechnet dafür aber mit Durchschnittsannahmen statt mit einem echten Tarif. Die gesetzliche Rentenversicherung von Angestellten bezieht er automatisch ein. Beiträge zu einem Versorgungswerk oder bereits bestehende Rürup-Verträge, die den Höchstbetrag ebenfalls mindern, kennt er nicht.
Im Gespräch schauen wir uns dagegen deine gesamte Situation an: Einkommen, Rechtsform, Steuerveranlagung, Liquidität, Erb- und Vorsorgeziele. Versicherer und Versicherungsvermittler unterliegen Beratungs- und Dokumentationspflichten nach §§ 6 und 61 VVG. Die verbindliche Steuerberechnung bleibt allerdings Aufgabe eines Steuerberaters.
So funktioniert die Berechnung der Basisrente
Die Berechnung folgt einer klaren Logik, und genau so rechnet auch unser Rechner: Beiträge abzüglich Kosten entwickeln sich zum Vertragsguthaben. Dieses Guthaben wird am Ende mit dem Rentenfaktor in eine lebenslange Monatsrente umgerechnet. Entscheidend sind die Eingabewerte, die angenommene Rendite nach Kosten und der Verrentungszeitpunkt. Zwischen garantierten und prognostizierten Werten musst du strikt unterscheiden.
Welche Eingabewerte braucht die Berechnung?
Unser Rechner fragt bewusst nur das Nötigste ab: Monatsbeitrag, Bruttojahreseinkommen, Alter, Berufsstatus, Familienstand und Kirchensteuer. Für eine exakte Berechnung kommen weitere Werte dazu: dein zu versteuerndes Einkommen (das Einkommen, auf das tatsächlich Steuern berechnet werden, also nach Abzug von Freibeträgen, Werbungskosten und Sonderausgaben), dein gewünschter Rentenbeginn, sonstige Basisvorsorgebeiträge und die Tarifart.
Das Bundesfinanzministerium weist in seinen FAQ zum Einkommensteuerrechner darauf hin, dass persönliche Freibeträge, Pauschalen und abzugsfähige Aufwendungen vor der Tarifanwendung berücksichtigt werden müssen. Unser Rechner nutzt dein Bruttoeinkommen vereinfacht direkt als Steuerbasis. Weil dein zu versteuerndes Einkommen in der Realität niedriger ist, fällt die angezeigte Steuerersparnis tendenziell etwas höher aus als deine tatsächliche Erstattung.
Bei Angestellten müssen Arbeitgeber- und Arbeitnehmerbeiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung berücksichtigt werden, weil sie den verfügbaren Höchstbetrag für die Rürup-Rente verringern. Das erledigt unser Rechner automatisch. Für eine vollständige Rechnung relevant sind außerdem: Beitragsdynamik, Einmalzahlungen, Garantiehöhe, Fondskosten, Inflationsannahme, Rentengarantiezeit und Hinterbliebenenrente.
Wie berechnet sich deine voraussichtliche Rentenhöhe?
Die Monatsrente ergibt sich aus:
Vertragsguthaben ÷ 10.000 × Rentenfaktor = Monatsrente
Unser Rechner nutzt genau diese Formel mit einem Rentenfaktor von 31 Euro. Das Endkapital ermittelt er wie einen Sparplan: Jeden Monat kommt dein Beitrag dazu, und das Guthaben wird mit 4,8 Prozent pro Jahr nach Kosten verzinst. In einem echten Vertrag ist die Berechnung komplexer, weil Abschlusskosten, beitragsbezogene Kosten, kapitalabhängige Verwaltungskosten, Fondskosten und Risikobeiträge zu unterschiedlichen Zeitpunkten anfallen.
Zur Verdeutlichung ein Zahlenbeispiel: Bei einem Vertragsguthaben von 250.000 Euro nach 30 Jahren und einem Rentenfaktor von 28 Euro je 10.000 Euro ergibt sich eine Monatsrente von 700 Euro. Bei einem Rentenfaktor von nur 24 Euro wären es lediglich 600 Euro. Das sind 100 Euro monatlich Unterschied, allein durch den Rentenfaktor. Die BaFin benennt Beitragshöhe, Einzahlungsdauer und Produktkosten als die entscheidenden Einflussgrößen. Bei fondsgebundenen Verträgen trägst du als Versicherungsnehmer das Kapitalmarktrisiko.
Welche Rolle spielt der Rentenfaktor bei der Berechnung?
Der Rentenfaktor bestimmt, wie viel Monatsrente du je 10.000 Euro Vertragsguthaben (auch Policenwert genannt) bekommst. Er ist neben dem Vertragsguthaben der zweite entscheidende Hebel für deine spätere Rente. Zu unterscheiden sind: der garantierte Rentenfaktor (vertraglich zugesicherte Untergrenze) und der aktuelle oder prognostizierte Rentenfaktor (höher, aber nicht garantiert). Der BGH beschreibt den Rentenfaktor als monatliche Rente je 10.000 Euro Policenwert, basierend auf Rechnungszins und angenommener Lebenserwartung.
Die 31 Euro in unserem Rechner sind eine Modellannahme und kein garantierter Wert. Liegt der garantierte Rentenfaktor deines Tarifs darunter, fällt deine Rente entsprechend niedriger aus. In unseren Gesprächen erleben wir regelmäßig, dass Kunden den prognostizierten Rentenfaktor für garantiert halten. Das kann teuer werden. An einem konkreten Fall: Bei einem Vertragsguthaben von 317.700 Euro bedeuten 4 Euro Unterschied beim Rentenfaktor (28 gegenüber 24 Euro) eine Differenz von rund 128 Euro monatlich. Über 20 Jahre Rentenbezug summiert sich das auf über 30.000 Euro. Rentenfaktor-Anpassungsklauseln müssen transparent und ausgewogen sein. Das BGH-Urteil IV ZR 34/25 zeigt, dass eine einseitige Herabsetzung ohne Wiederanhebung bei verbesserter Lage unwirksam sein kann.
Rechenbeispiele: Rürup-Rente für Selbstständige
Zahlen machen die Steuerwirkung greifbar. Die folgenden Beispiele gelten für eine alleinstehende Person, Tarif 2025, jeweils 6.000 Euro Rürup-Beitrag pro Jahr, ohne andere Beiträge auf den Höchstbetrag und ohne Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer. „Jahreseinkommen" steht vereinfachend für das zu versteuernde Einkommen (zvE) vor dem Rürup-Abzug. Du kannst die Beispiele im Rechner selbst nachvollziehen: Wähle „Selbstständig“ und „Ledig“, trag 500 Euro Monatsbeitrag ein und das jeweilige Einkommen.
Die Steuerentlastung je Beitrags-Euro steigt mit dem Einkommen deutlich an. Selbstständige ohne Rentenversicherungspflicht können den Höchstbetrag häufig vollständig nutzen, weil keine Arbeitgeber- oder Arbeitnehmerbeiträge angerechnet werden. Der hohe Steuervorteil allein beweist aber keine Rentabilität. Kosten, Rentenfaktor und Lebenserwartung bleiben entscheidend.
Wie viel sparst du als Selbstständiger mit 30.000 Euro Jahreseinkommen?
Bei 30.000 Euro zvE und 6.000 Euro Beitrag beträgt die tarifliche Steuerersparnis 1.641 Euro. Dein wirtschaftlicher Eigenaufwand liegt bei 4.359 Euro, die Steuerentlastung entspricht 27,35 Prozent des Beitrags. Bei diesem Einkommensniveau ist eine ausreichende Liquiditätsreserve wichtiger als die Maximierung des Sonderausgabenabzugs. Flexibilität und ein Notgroschen haben Vorrang vor steueroptimierter Altersvorsorge.
Wie viel sparst du als Selbstständiger mit 60.000 Euro Jahreseinkommen?
Bei 60.000 Euro zvE und 6.000 Euro Beitrag beträgt die Steuerersparnis 2.277 Euro. Der Nettoaufwand sinkt auf 3.723 Euro, die Förderwirkung entspricht rund 37,95 Prozent des Beitrags. In dieser Einkommensklasse wird der Steuervorteil deutlich spürbar. Ob der Vertrag insgesamt wirtschaftlich sinnvoll ist, hängt vom konkreten Tarif ab. Prüf, ob nach Abzug eventuell bestehender Rentenversicherungsbeiträge noch ausreichend Höchstbetragsraum vorhanden ist.
Wie viel sparst du als Selbstständiger mit 100.000 Euro Jahreseinkommen?
Bei 100.000 Euro zvE und 6.000 Euro Beitrag beträgt die Steuerersparnis 2.520 Euro, das entspricht dem Grenzsteuersatz von 42 Prozent. Der Beitrag belastet dich nach Steuererstattung nur noch mit 3.480 Euro. Der hohe Steuervorteil allein garantiert keine Rentabilität. Hohe laufende Kosten und ein schwacher Rentenfaktor können den anfänglichen Vorteil über Jahrzehnte teilweise oder vollständig aufzehren. Bei hohem Einkommen gehört deshalb immer eine Nachsteuerrechnung über den gesamten Lebenszyklus dazu, inklusive der späteren Rentenbesteuerung.
Lohnt sich die Basisrente für Angestellte?
Die Basisrente kann sich für Angestellte lohnen, ist aber weniger eindeutig vorteilhaft als für Selbstständige. Der Grund: Arbeitgeber- und Arbeitnehmerbeiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung beanspruchen bereits einen Teil des gemeinsamen Höchstbetrags. 2026 beträgt der allgemeine Rentenversicherungsbeitrag 18,6 Prozent (je 9,3 Prozent Arbeitgeber und Arbeitnehmer), die Beitragsbemessungsgrenze liegt bei 101.400 Euro jährlich. Festgelegt ist sie in der Sozialversicherungsrechengrößen-Verordnung 2026. Die Verbraucherzentrale ordnet die Basisrente als möglicherweise interessant für Bestverdienende ein, warnt aber davor, den Steuerspareffekt zum alleinigen Abschlusskriterium zu machen.
Ab welchem Grenzsteuersatz wird die Rürup-Rente interessant?
Es gibt keinen rechtlich oder wirtschaftlich festen Mindestgrenzsteuersatz. Ein hoher Grenzsteuersatz verbessert die Förderung, kompensiert aber nicht automatisch Kosten, fehlende Kapitalverfügbarkeit, eingeschränkte Vererbbarkeit und den Flexibilitätsverlust. Die wirtschaftliche Mindestanforderung: Die heutige Steuerentlastung muss Produktkosten, spätere Steuer und den Verzicht auf freien Zugriff deutlich ausgleichen. Das lässt sich nicht über eine pauschale Prozentgrenze prüfen, sondern nur anhand einer Nachsteuerrechnung. Als Faustregel gilt: Je höher der Steuersatz in der Ansparphase und je niedriger im Ruhestand, desto günstiger fällt die Rechnung aus.
Rechenbeispiel: Angestellter mit mittlerem Einkommen
Eine angestellte Person verdient 60.000 Euro brutto. Die gesetzlichen Rentenversicherungsbeiträge betragen insgesamt 11.160 Euro (davon 5.580 Euro Arbeitnehmeranteil). Der verbleibende Höchstbetragsraum für die Rürup-Rente 2026:
30.826 minus 11.160 = 19.666 Euro
Genau diesen Wert zeigt dir auch unser Rechner als deinen Rürup-Rahmen an, wenn du 60.000 Euro, „Angestellt“ und „Ledig“ auswählst. Ein zusätzlicher Rürup-Beitrag von 3.000 Euro (250 Euro im Monat) passt vollständig in diesen Rahmen. Bei einem angenommenen zvE von 50.000 Euro vor dem Rürup-Abzug sinkt die Einkommensteuer modellhaft (Tarif 2025) von 10.691 auf 9.643 Euro. Die Steuerersparnis beträgt 1.048 Euro, der Nettoaufwand rund 1.952 Euro. Unser Rechner zeigt dir hier rund 1.154 Euro, weil er die 60.000 Euro Brutto direkt als Steuerbasis nimmt. Ob dieser Nettoaufwand bei mittlerem Einkommen, möglicherweise mit Kinderwunsch oder Immobilienplänen, flexibel tragbar ist, muss individuell geprüft werden.
Steuervorteile mit unserem Rürup-Rente-Rechner ermitteln
Der Steuervorteil ergibt sich aus der Differenz der Einkommensteuer vor und nach dem Sonderausgabenabzug, nicht pauschal aus Beitrag mal Spitzensteuersatz. Die tatsächliche Steuerersparnis hängt vom persönlichen Grenzsteuersatz und dem zu versteuernden Einkommen ab. Unser Rechner macht deshalb keine vereinfachte Faustformel, sondern eine echte Vorher-nachher-Rechnung mit dem Einkommensteuertarif nach § 32a EStG.
Was ist der steuerlich absetzbare Höchstbetrag für 2026?
Für 2026 beträgt der Höchstbetrag 30.826 Euro bei Einzelveranlagung und 61.652 Euro bei Zusammenveranlagung. Mit genau diesen Werten rechnet auch unser Rechner. Diese Grenze gilt gemeinsam für gesetzliche Rente, Versorgungswerke und zertifizierte Basisrenten, nicht zusätzlich. Zum Vergleich: 2025 betrug der Höchstbetrag 29.344 Euro bei Einzelveranlagung und 58.688 Euro bei Zusammenveranlagung.
Der Höchstbetrag für 2026 leitet sich aus der knappschaftlichen Beitragsbemessungsgrenze von 124.800 Euro und dem Beitragssatz von 24,7 Prozent ab. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat diese Rechengrößen im Herbst 2025 festgelegt. Selbstständige ohne Rentenversicherungspflicht können diesen Betrag häufig vollständig für die Rürup-Rente nutzen. Bei Angestellten mindern die Arbeitgeber- und Arbeitnehmerbeiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung den verfügbaren Höchstbetrag erheblich. Wie viel bei dir noch frei ist, zeigt dir der Rechner direkt unter dem Berufsstatus.
Wie hoch ist der absetzbare Prozentsatz aktuell?
Seit 2023 werden Basisvorsorgeaufwendungen innerhalb des Höchstbetrags zu 100 Prozent angesetzt. Der Beitrag reduziert dein zu versteuerndes Einkommen vollständig. Das bedeutet aber nicht, dass 100 Prozent zurückfließen. Die tatsächliche Steuerersparnis hängt von deinem persönlichen Einkommensteuertarif ab. Gesetzliche Grundlage ist § 10 Abs. 3 EStG.
Absetzbarkeit und spätere Besteuerung sind nicht dasselbe: Bei Rentenbeginn 2026 sind 84 Prozent der Rente steuerpflichtig, ab 2058 dann 100 Prozent.
Wie ermittelt der Rechner deine konkrete Steuerersparnis?
Die korrekte Formel lautet:
Steuerersparnis = Einkommensteuer(zvE vor Rürup) minus Einkommensteuer(zvE nach Rürup)
Als schnelle Näherung kannst du den Beitrag mit deinem Grenzsteuersatz multiplizieren. Exakter ist eine vollständige Vorher-nachher-Berechnung nach § 32a EStG, und genau die macht unser Rechner. Für 2025 betrug der Grundfreibetrag (das Einkommen, bis zu dem keine Einkommensteuer anfällt) 12.096 Euro. Dein zu versteuerndes Einkommen ist nicht dein Bruttoeinkommen, denn Freibeträge, Werbungskosten und Sonderausgaben werden zuvor berücksichtigt. Unser Rechner zeigt dir das Ergebnis dieser Differenz direkt als Steuerersparnis pro Monat und pro Jahr. Solidaritätszuschlag bleibt dabei außen vor.
Nachgelagerte Besteuerung: Das solltest du wissen
Nachgelagerte Besteuerung bedeutet: Beiträge jetzt von der Steuer absetzen, dafür später die Rente versteuern. Der Besteuerungsanteil richtet sich nach dem Jahr des Rentenbeginns, nicht nach dem Vertragsabschluss. Das ist kein automatischer Nachteil. Entscheidend ist der Vergleich zwischen dem Grenzsteuersatz in der Ansparphase und dem Durchschnittssteuersatz im Ruhestand.
Wie hoch ist der steuerpflichtige Rentenanteil ab 2025?
Der Besteuerungsanteil wird im Jahr des Rentenbeginns festgeschrieben und bleibt lebenslang konstant. Die folgende Staffelung zeigt die Entwicklung. Unser Rechner setzt vorsichtshalber immer die 100 Prozent aus der letzten Zeile an.
Der Rentenfreibetrag wird aus der ersten vollen Jahresrente als Euro-Betrag berechnet und danach nicht mehr angepasst. Spätere regelmäßige Rentenerhöhungen sind deshalb vollständig steuerpflichtig. Die Deutsche Rentenversicherung erläutert diese Systematik in ihrem Informationsangebot zur Besteuerung der Rente.
Wie berechnest du deine Steuerlast im Rentenalter?
Die vollständige Berechnung folgt fünf Schritten:
- Jahresbruttorente ermitteln
- Festgeschriebenen Rentenfreibetrag abziehen
- Werbungskosten-Pauschbetrag (102 Euro) berücksichtigen
- Weitere Einkünfte wie Mieten, Kapitalerträge oder andere Renten addieren
- Einkommensteuertarif nach § 32a EStG auf das gesamte zvE anwenden
Unser Rechner vereinfacht das: Er wendet den heutigen Einkommensteuertarif direkt auf deine Rürup-Jahresrente an und geht davon aus, dass sie dein einziges Einkommen im Ruhestand ist. Deshalb ist die angezeigte Nettorente bei kleineren Renten oft genauso hoch wie die Bruttorente, denn sie bleibt unter dem Grundfreibetrag. Bekommst du zusätzlich eine gesetzliche Rente oder andere Einkünfte, zahlst du auf deine Rürup-Rente in der Realität deutlich mehr Steuern.
Ein Beispiel für die vollständige Rechnung: Bei Rentenbeginn 2025 und einer Rürup-Rente von 24.000 Euro jährlich sind 83,5 Prozent steuerpflichtig, also 20.040 Euro. Nach Abzug der Pauschbeträge ergibt sich ein vereinfachtes zvE von rund 19.902 Euro. Die tarifliche Einkommensteuer 2025 beträgt etwa 1.615 Euro. Tatsächlich kann die Steuerlast deutlich niedriger oder höher ausfallen, denn weitere Renten, Mieten, Kapitalerträge, Ehegattensplitting und Krankenversicherungsbeiträge sind einzubeziehen.
Bleibt trotz Besteuerung ein Steuervorteil übrig?
Ein Steuervorteil bleibt möglich, ist aber nicht garantiert. Vorteilhaft ist die Basisrente in der Regel, wenn der Grenzsteuersatz in der Ansparphase hoch ist, der Steuersatz im Ruhestand niedriger ausfällt, die Effektivkosten gering sind, der garantierte Rentenfaktor stark ist und die Lebenserwartung hoch. Die fehlende Kapitalverfügbarkeit ist ein wirtschaftlicher Nachteil, keine Steuerangelegenheit, und muss bewusst akzeptiert werden.
Der Bundesfinanzhof prüft eine mögliche Doppelbesteuerung durch den Vergleich zwischen aus versteuertem Einkommen finanzierten Beiträgen und voraussichtlich steuerfrei bleibenden Rentenzuflüssen. Der Gesetzgeber hat daraufhin den vollständigen Sonderausgabenabzug auf 2023 vorgezogen und den Besteuerungsanstieg verlangsamt. Die verfassungsrechtliche Stellungnahme des Bundesfinanzministeriums dokumentiert diesen Zusammenhang.
Faktoren, die deine Rürup-Rente beeinflussen
Die Höhe der späteren Rente hängt von mehreren Faktoren ab, die zusammenwirken: Eintrittsalter, Beitragshöhe, Einmalzahlungen, Tarifart, Kosten, Rentenfaktor und Lebenserwartung. Keinen davon solltest du isoliert betrachten. In unserem Rechner kannst du Alter und Beitrag frei verändern, die übrigen Faktoren sind als feste Annahmen hinterlegt.
Wie wirkt sich das Eintrittsalter auf die Rentenhöhe aus?
Ein früherer Beginn führt bei gleichem Monatsbeitrag zu mehr eingezahlten Beiträgen, längerer Kapitalanlage und einem stärkeren Zinseszinseffekt. Das siehst du im Rechner sofort, wenn du den Alters-Regler nach links schiebst. Gleichzeitig besteht eine längere Bindung an Kosten und Bedingungen. Ein später Einstieg verkürzt die Ansparphase, kann aber bei hohem Einkommen und großen Einmalzahlungen trotzdem sinnvoll sein.
Daten des Statistischen Bundesamts zeigen: 65-jährige Männer hatten nach der Sterbetafel 2023/2025 statistisch noch 18,0, Frauen 21,1 weitere Lebensjahre. Die individuelle Lebenserwartung und die versicherungsmathematische Kalkulation des Anbieters können davon erheblich abweichen. Prüf außerdem, ob der Rentenfaktor deines Tarifs vom Renteneintrittsalter abhängt, denn viele Tarife staffeln den Faktor nach Alter. Unser Rechner nutzt einen festen Faktor für den Rentenbeginn mit 67.
Welchen Einfluss haben Einmalzahlungen versus regelmäßige Beiträge?
Unser Rechner bildet regelmäßige Monatsbeiträge ab. Die verteilen den Einstiegszeitpunkt am Kapitalmarkt (Cost-Average-Effekt) und passen besser zu laufendem Einkommen. Einmalzahlungen nutzen den Steuervorteil gezielt bei hohem Gewinn in einzelnen Jahren, profitieren bei früher Einzahlung länger von der Kapitalanlage, erhöhen aber das Risiko eines ungünstigen Einstiegszeitpunkts. Wenn du über eine Einmalzahlung nachdenkst, rechnen wir das gern gemeinsam mit dir durch.
Steuerlich ist nicht automatisch die höchste mögliche Einmalzahlung optimal. Bei schwankendem Einkommen, für Selbstständige der Normalfall, kann eine Verteilung auf mehrere Jahre mit hohem Grenzsteuersatz günstiger sein. Beitragsdynamik und Zuzahlungsoptionen des Tarifs solltest du prüfen, bevor du dich festlegst.
Wie unterscheiden sich klassische und fondsgebundene Tarife in der Berechnung?
Bei einer klassischen Basisrente investiert der Versicherer das Geld im Sicherungsvermögen (einem streng regulierten Anlagepool). Es gibt einen garantierten Rentenanteil plus nicht garantierte Überschüsse. Die Planbarkeit ist höher, die Renditechance eher begrenzt. Bei fondsgebundenen Tarifen fließen die Beiträge in Investmentfonds oder ETFs. Die Renditechancen sind höher, das Kapitalmarktrisiko trägst du als Versicherungsnehmer selbst. Die BaFin beschreibt fondsgebundene Lebensversicherungen als direkte Teilnahme an der gewählten Kapitalanlage „im Guten wie im Schlechten".
Unser Rechner unterscheidet nicht nach Tarifart. Die angenommenen 6 Prozent Bruttorendite passen eher zu einem fondsgebundenen Tarif. Bei einer klassischen Basisrente mit begrenzter Renditechance solltest du mit deutlich weniger rechnen.
So ordnest du dein Ergebnis richtig ein
Unser Rechner zeigt dir ein mittleres Szenario mit festen Annahmen. Für eine echte Entscheidung reicht ein Szenario nicht. Rechne mindestens Garantie-, Schwach-, Mittel- und Positivszenarien durch. Verwende identische Personendaten und Beiträge, wenn du verschiedene Anbieter vergleichst. Verlange immer ein individuelles Produktinformationsblatt, nicht nur das Muster-PIB. Seit 2017 müssen Anbieter zertifizierter Basisrenten Muster-PIB mit Chancen-Risiko-Klasse und Effektivkosten veröffentlichen. Das Bundeszentralamt für Steuern führt eine öffentliche Liste dieser Zertifikate.
Welche Szenarien solltest du durchrechnen?
In der Praxis schauen viele nur auf das mittlere Szenario und sind überrascht, wenn die Realität näher am Garantieszenario liegt. Mindestens diese Varianten solltest du durchrechnen. Im Gespräch machen wir das gemeinsam mit dir:
Bei fondsgebundenen Tarifen solltest du zusätzlich eine schwache Kapitalmarktphase kurz vor Rentenbeginn gesondert betrachten und das Ablaufmanagement des Tarifs prüfen.
Wie vergleichst du verschiedene Anbieter miteinander?
Wenn du nach unserem Rechner konkrete Angebote vergleichen willst, helfen dir diese neun Schritte:
- Identische Personendaten, Beiträge und Rentenbeginne verwenden
- Dieselbe Garantiehöhe und Fondsklasse wählen
- Nicht Anbieterprognosen mit unterschiedlichen Renditen nebeneinanderstellen
- Individuelles Produktinformationsblatt verlangen, nicht nur das Muster-PIB
- Effektivkosten, garantierte Rente und garantierten Rentenfaktor getrennt vergleichen
- Bedingungen zur Anpassung des Rentenfaktors lesen, das BGH-Urteil IV ZR 34/25 zeigt, dass einseitige Herabsetzung ohne Wiederanhebung unwirksam sein kann
- Kosten und Leistungen des Hinterbliebenenschutzes einbeziehen
- Beitragsflexibilität bei schwankendem Einkommen prüfen
- Zertifizierungsnummer in der BZSt-Liste prüfen, das ist Voraussetzung für die steuerliche Anerkennung
Welche Kennzahlen sind beim Vergleich wirklich wichtig?
Nicht eine einzelne Zahl entscheidet, sondern das Zusammenspiel mehrerer Kennzahlen. Ein starker Rentenfaktor kann hohe Effektivkosten nicht automatisch ausgleichen, und umgekehrt.
Die BZSt-Zertifizierung bestätigt ausschließlich die Einhaltung gesetzlicher Kriterien. Das BZSt prüft weder Wirtschaftlichkeit noch Erfüllbarkeit der Zusagen oder zivilrechtliche Wirksamkeit der Bedingungen. Das ergibt sich aus den FAQ des Bundeszentralamts für Steuern zur Zertifizierung.
Häufige Denkfehler beim Rechnen vermeiden
Die häufigsten Fehler, wenn du dein Ergebnis aus dem Rechner einordnest: Kosten ignorieren, ein unrealistisches Rentenalter annehmen, unrealistische Renditeannahmen verwenden, Inflation nicht berücksichtigen und Modellwerte mit garantierten Werten verwechseln. Jeder einzelne dieser Fehler kann deine tatsächliche Rente um Hunderte Euro monatlich von der Hochrechnung entfernen.
Warum führt das Ignorieren von Kosten zu falschen Ergebnissen?
Schon ein Prozentpunkt Kostenunterschied wirkt über Jahrzehnte erheblich. Bei einer angenommenen Kapitalmarktrendite von fünf Prozent und zwei Prozent Effektivkosten bleiben nur drei Prozent vor weiteren persönlichen Steuern. Unser Rechner setzt 1,2 Prozent an. Ist dein Tarif teurer, wächst dein Vertrag langsamer als in der Grafik. Die BaFin definiert Effektivkosten als jährliche Renditeminderung durch sämtliche einbezogenen Kosten und weist darauf hin, dass bei vorzeitiger Beendigung oder früher Beitragsfreistellung die jährlichen Kostenwirkungen besonders hoch ausfallen können.
Bei 30 Jahren Ansparphase, 200.000 Euro Gesamtbeiträgen und einem Prozentpunkt Kostenunterschied kann die Differenz im Endkapital rund 50.000 Euro betragen. Nicht nur Abschlusskosten, auch laufende kapital- und beitragsbezogene Verwaltungskosten, Fondskosten und Verrentungskosten fressen an der Rendite.
Welchen Fehler machen viele bei der Einschätzung ihres Rentenalters?
Unser Rechner rechnet fest mit Rentenbeginn 67. Willst du früher in Rente gehen, fällt deine Rente niedriger aus als angezeigt. Prüf dabei, ob dein Vertrag einen früheren Rentenbeginn überhaupt zulässt. Für nach 2011 abgeschlossene Basisrenten darf die Altersleistung grundsätzlich nicht vor Vollendung des 62. Lebensjahres beginnen. Das ergibt sich aus § 10 EStG.
Ein früherer Rentenbeginn verkürzt die Ansparphase, reduziert das Kapital und kann über einen altersabhängig gestaffelten Rentenfaktor die Monatsrente zusätzlich senken. Auch der Besteuerungsanteil richtet sich nach dem tatsächlichen Rentenbeginn: Ein Renteneintritt 2025 bedeutet 83,5 Prozent steuerpflichtigen Anteil, ab 2030 wären es 86 Prozent.
Wie vermeidest du unrealistische Renditeannahmen?
Stell die Rendite immer nach Fondskosten und Effektivkosten dar. Rechne mindestens drei Szenarien und trenne Garantie und Prognose strikt. Eine konstante hohe Aktienrendite als sicher anzunehmen, ist ein Fehler, besonders bei fondsgebundenen Tarifen. Realistische Szenarien nach allen Kosten:
- Schwach: 0 bis 2 Prozent
- Mittel: 3 bis 4 Prozent
- Positiv: 5 bis 6 Prozent
Unser Rechner arbeitet mit 4,8 Prozent nach Kosten. Damit liegt er zwischen dem mittleren und dem positiven Szenario. Sieh das Ergebnis deshalb als eine mögliche Entwicklung, nicht als untere Grenze. Schwache Kapitalmarktphasen kurz vor Rentenbeginn sind gesondert zu betrachten, die Inflation ist separat abzuziehen. Bei fondsgebundenen Tarifen sind zusätzlich Fondsqualität, Diversifikation und Ablaufmanagement zu prüfen.
Individuelle Beratung zu deiner Basisrente
Dein Ergebnis aus dem Rechner ist ein guter Startpunkt für unser Gespräch. Für eine belastbare Beratung brauchen wir mindestens: deinen letzten Steuerbescheid, eine aktuelle Gewinnprognose oder Gehaltsabrechnung, Nachweise über bestehende Rentenversicherungs- oder Versorgungswerksbeiträge und vorhandene Verträge, dazu das vollständige individuelle Produktinformationsblatt und die Versicherungsbedingungen einschließlich Rentenfaktor-Klausel.
Verlange mindestens drei Modellrechnungen (Garantie, vorsichtig und positiv) sowie eine vollständige Nachsteuerrechnung. Die Beratungsdokumentation schützt beide Seiten und dokumentiert Bedarf und Empfehlung. Qualifizierte Beratung erfasst die gesamte Situation: Einkommen, Rechtsform, Familie, Liquidität, Vorsorgeziele und Erbplanung.
Seit über 15 Jahren begleiten wir Gutverdiener, Selbstständige, Ärzte und Unternehmer beim Aufbau ihrer Altersvorsorge. Über 3.000 Kunden vertrauen auf unsere Arbeit, und wir betreuen mehr als 10 Millionen Euro Altersvorsorgevermögen. Wenn du wissen möchtest, ob eine Basisrente in deiner Situation wirtschaftlich sinnvoll ist, buche dir hier einen kostenlosen Termin. Gemeinsam finden wir die Strategie, die zu dir passt.
