Was passiert mit dem Altersvorsorgedepot bei Tod?

Beim Tod in der Ansparphase geht das gesamte angesparte Guthaben an die Erben über, wobei die Förderung nur beim Ehepartner erhalten bleibt. In der Auszahlungsphase kommt es auf die gewählte Form an. Beim Auszahlungsplan bis mindestens 85 wird das noch nicht ausgezahlte Restkapital vererbt. Bei der lebenslangen Leibrente verfällt das Kapital dagegen grundsätzlich mit dem Tod, es sei denn, es wurde eine Rentengarantiezeit von 10 oder 20 Jahren vereinbart. Dann laufen die Zahlungen bis zum Ende der Garantiezeit an die Hinterbliebenen weiter. Die Wahl der Auszahlungsform ist damit die wichtigste Stellschraube dafür, was deine Angehörigen am Ende erhalten.

Über den Autor

Hi, ich bin Martin, Jahrgang 1988, aus Münster. Seit über 8 Jahren bin ich als geprüfter Versicherungsvermittler (IHK), geprüfter Finanzanlagenfachmann (IHK) und zertifizierter Experte für betriebliche Altersversorgung (DVA) in der Finanz- und Versicherungsbranche tätig.

Mit DieFinanzchecker haben wir uns darauf spezialisiert, Altersvorsorge nicht nur einfach, sondern vor allem verständlich zu erklären. Denn rund um das Thema kursieren genug Halbwahrheiten und Mythen. Die möchten wir aufräumen.

Wenn ich nicht gerade im Kundentermin sitze oder mich weiterbilde, bin ich großer Motorsportfan und schaue DTM oder Formel 1.