Wie du mit deinem ETF-Sparplan Ø 16 % mehr Vermögen nach 40 Jahren aufbaust
ETFs sind der smarteste Weg, langfristig Vermögen aufzubauen. Aber die wenigsten wissen, dass es dabei nicht egal ist, wie und wo du investierst.
Dieser Leitfaden zeigt dir, wie du noch cleverer in ETFs investieren und so Ø 16 % mehr aus deinem Vermögen rausholen kannst.
Hey,
du sparst bereits in ETFs oder möchtest endlich damit anfangen.
Erst einmal Glückwunsch zu der Entscheidung. Denn das ist der richtige Weg, langfristig Vermögen aufzubauen.
Wir sind Martin und Jannis von DieFinanzchecker und möchten dir aus über 3000 Gesprächen rund um das Thema ETF alles mitgeben, was wir wissen.
Denn die meisten Menschen wissen gar nicht, was sie durch einen normalen ETF-Sparplan bei der Bank oder einem Neobroker liegen lassen.
Nicht weil sie etwas falsch machen. Sondern weil ihnen niemand erklärt hat, dass es vier verschiedene Wege gibt, ETFs zu besparen, und je nach Situation einer davon sinnvoller ist, als der andere.
Welche Wege es gibt und wie du Ø 16% mehr aus deinem ETF-Sparplan herausholen kannst, zeigen wir dir in diesem Leitfaden.
Ohne Produktverkauf
Ohne Fachchinesisch
Und vor allem ganz ohne Bullsh*t.
Damit du weißt, welcher Weg der richtige für dich ist, musst du erst einmal wissen, welche anderen Möglichkeiten des Investierens es gibt. Denn neben dem klassischen ETF-Depot über Broker gibt es noch 4 andere Möglichkeiten.
Fehler
vermeiden
Folgende typische Fehler solltest du in jedem Fall vermeiden:

Riester-Rente
Seit 2002 gibt es die Riester-Rente. Das Besondere: Der Staat zahlt dir direkt Geld in dein ETF-Investment.
175€ bekommst du jedes Jahr, wenn du eine Riester-Rente hast. Und für jedes kindergeldberechtigte Kind gibt’s noch einmal bis zu 300€ pro Jahr obendrauf. Und wenn du unter 25 Jahren bist, bekommst du nochmal einmalig 200 € Jungsparerprämie.
Zusätzlich kannst du die Beiträge bis zu 2.100€ pro Jahr von der Steuer absetzen.
Und noch etwas: Du kannst nie mehr verlieren, als du eingezahlt hast. Der Staat schreibt eine Beitragsgarantie vor.

Betriebliche Altersvorsorge (bAV)
Bei der bAV investierst du über deinen Arbeitgeber aus deinem Bruttogehalt. Das heißt, du investierst Geld, auf das weder Steuern noch Sozialabgaben anfallen. Kurz gesagt: Du sparst mehr, als du netto jemals hättest einzahlen können – somit hast du einen großen Hebel!
Seit 2019 ist dein Arbeitgeber gesetzlich verpflichtet, mindestens 15 % deines Sparbeitrags nochmal draufzulegen.
Hier fördern Staat und Arbeitgeber dein ETF-Investment.

Basisrente (Rürup)
Bei der Basisrente (auch Rürup-Rente genannt) investierst du in ETFs und kannst dieses Investment auch noch steuerlich absetzen.
Bis zu 30.826 € pro Jahr für Ledige bzw. 61.652 € für Verheiratete, kannst du zu deinem persönlichen Einkommensteuersatz in der Steuererklärung geltend machen. Wer den Spitzensteuersatz zahlt, bekommt bis zu 42 % seiner Einzahlungen vom Finanzamt zurück.
Quasi Cashback am Ende des Jahres für dein ETF-Investment.

Private ETF-Rente
Die private ETF-Rente ist im Prinzip wie ein Depot, nur über einen Versicherungsmantel.
Du investierst hierbei in ETFs deiner Wahl, kannst jederzeit umschichten und hast immer Zugriff.
Weil der Staat will, dass du für dein Alter vorsorgst, bekommst du einen riesigen Steuervorteil. Anders als beim normalen ETF-Depot versteuert das Finanzamt nur die Hälfte deiner Gewinne. Dieses aber auch nur, wenn die Auszahlung ab dem 62. Lebensjahr erfolgt und das Investment mindestens 12 Jahre lief.
Es gibt viele Wege, in ETFs zu investieren. Aber welcher ist der richtige?
Finde es in einem kostenlosen Meeting mit einem unserer IHK-zertifizierten Experten heraus. Dort geben wir dir unsere ganze Expertise aus über 3.000 Gesprächen rund um das Thema ETFs mit.

Was Trade Republic, Scalable und Co. dir nie erzählen werden
Alle vier Wege, die wir dir gezeigt haben, haben eines gemeinsam: Sie laufen über einen Versicherungsmantel. Und der bringt neben den oben genannten Vorteilen noch mehr mit sich.
Neobroker schweigen darüber lieber. Nicht weil sie es vergessen, sondern weil es schlicht nicht in ihrem Interesse ist.
Welche das sind, haben wir hier einmal aufgelistet.
Steuerfrei umschichten
Beim Neobroker zahlst du jedes Mal Abgeltungssteuer, wenn du einen ETF verkaufst und einen anderen kaufst. Willst du also deinen MSCI World gegen einen S&P 500 tauschen, greift das Finanzamt sofort zu.
Im Versicherungsmantel kannst du umschichten, so oft du willst, ohne dass dabei Steuern anfallen. Das Geld bleibt komplett investiert und der Zinseszins läuft auf dem vollen Betrag weiter.
Gerade bei einer langen Laufzeit macht das einen gewaltigen Unterschied.
Keine Vorabpauschale
Beim Neobroker zieht das Finanzamt jedes Jahr Steuern auf thesaurierende ETFs ein, selbst wenn du gar nichts verkauft hast. Das nennt sich Vorabpauschale. Im Versicherungsmantel gibt es das nicht.
Der Zinseszins kann also in vollen Zügen arbeiten.
Der ETF-Versicherungsmantel hält bis an dein Lebensende
Wenn du dir deine Rente aus deinem Depot zahlst, hast du irgendwann alles aufgebraucht. Wie lange dein Geld reicht, hängt davon ab, wie die Märkte laufen und wie viel du dir auszahlen möchtest.
Im Versicherungsmantel musst du dir keine Sorgen machen. Denn in der Regel wird eine Leibrente, also eine lebenslange Rente, ausgezahlt. Egal, ob du 80, 100 oder 150 Jahre alt wirst. Die Zahlung deiner Rente läuft weiter.
Das Langlebigkeitsrisiko trägt die Versicherung, nicht dein Depot.

Bestandsschutz und Planungssicherheit
Steuergesetze ändern sich, und Depots sind nicht unangreifbar. Im Wahlkampf 2025 schlug Habeck vor, Sozialabgaben auf Kapitalerträge zu erheben. Konkret: Deine ETF-Gewinne beim Broker wären dann auch mit Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträgen belastet worden. Das wird auch 2026 immer wieder in der Politik thematisiert.
Ein Versicherungsvertrag ist vertraglich fixiert. Neue Gesetze gelten nur für Neuverträge. Das heißt, dass auch wenn die Politik Änderungen vornimmt, die Vertragsgrundlagen von damals gelten. So, wie der Vertrag damals abgeschlossen wurde. Das nennt sich Bestandsschutz.
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Wann macht ein normaler Broker Sinn, wann der Versicherungsmantel?
Zwar hat das ETF-Investment über einen Versicherungsmantel große Vorteile, jedoch ist es nicht immer sinnvoll, diesen Weg zu gehen.
Ein normaler Broker hat auch seine Existenzberechtigung. Sinn macht dieser z.B., wenn du kurz- bis mittelfristig dein Geld anlegen möchtest. Wenn du etwa auf ein konkretes Ziel sparst. Ein Haus, ein Auto, eine Weltreise etc.
Der Versicherungsmantel lohnt sich, hingegen, wenn du langfristig für das Alter sparst und dabei staatliche Förderung, Steuervorteile und Schutz mitnehmen willst. Je länger der Anlagehorizont ist, desto sinnvoller ist oft das ETF-Investment über den Versicherungsmantel.
Wann welcher Weg sinnvoll ist, ist immer abhängig von der individuellen Situation. Wenn du wissen willst, was das bei dir ist, kannst du dich hier kostenlos für ein Gespräch eintragen.
Dort können wir dir schwarz auf weiß aufzeigen, welche staatliche Förderung du für dich nutzen kannst.
FAQs - Deine Fragen, unsere antworten
In über 3000 Kundengesprächen haben wir etliche Fragen beantwortet. Die wichtigsten bekommst du auch hier, kostenlos und ohne Termin, beantwortet.
Hast du noch weitere Fragen zu deiner speziellen Situation, buche dir ein kostenloses Erstgespräch bei uns.
Ist eine Versicherung nicht teurer als ein normaler Broker?
Wir sind ganz ehrlich: Ja. Die Kosten sind höher als bei einem klassischen Broker. Die entscheidende Frage ist jedoch nicht, was du für Kosten hast, sondern was am Ende rauskommt.
Durch die Steuervorteile, die staatliche Förderung und den Zinseszinseffekt ohne jährliche Steuerabzüge deiner ETF-Investments ist bei langen Laufzeiten trotz höherer Kosten deutlich mehr auf deinem Konto.
Was passiert, wenn die Versicherung pleite geht?
Kurze Antwort: Das ist in Deutschland noch nie passiert. Für den theoretischen Fall existiert ein gesetzlich vorgeschriebener Sicherungsfonds der deutschen Lebensversicherer (auch Protektor genannt), der hier einspringt.
Dazu kommt: Die ETF-Anteile in deinem Vertrag laufen, wie bei deinem Broker auch, direkt auf dich als Person. Die Versicherungsgesellschaft kann da genauso wenig rankommen, wie der Broker.
Wie fange ich an?
Genau dafür sind wir da. In einem kostenlosen Erstgespräch schauen wir uns deine Situation an und zeigen dir, welcher Weg für dich der richtige ist. Kein Produktverkauf, keine Verpflichtung, sondern einfach nur unsere ehrliche Einschätzung.
Ich habe schon einen ETF-Sparplan beim Broker. Soll ich den kündigen?
Nein. Beides kann parallel laufen und macht in vielen Fällen sogar Sinn. Der Broker-Sparplan für kurz- bis mittelfristige Ziele, der Versicherungsmantel für die Altersvorsorge / langfristige Ziele.



