Wie viele Menschen gehen ohne Ersparnisse in Rente?
Laut aktuellen Studien gehen rund 30 Prozent der Deutschen mit kaum oder gar keinen privaten Ersparnissen in den Ruhestand.
Diese Gruppe ist allein auf die gesetzliche Rente angewiesen, die mit durchschnittlich rund 1.289 Euro brutto monatlich häufig nicht den gewohnten Lebensstandard sichern kann.
Besonders betroffen sind Geringverdiener, Selbstständige ohne Pflichtversicherung sowie Menschen mit lückenhaften Erwerbsbiografien aufgrund von Arbeitslosigkeit, Kindererziehung oder Pflege von Angehörigen.
Auch Frauen sind überdurchschnittlich oft von Altersarmut bedroht, weil sie häufiger Teilzeit arbeiten, Erziehungszeiten übernehmen und im Durchschnitt weniger verdienen.
Hinzu kommt, dass viele Haushalte nicht über genug verfügbares Einkommen verfügen, um regelmäßig zu sparen. Untersuchungen zeigen, dass nur etwa die Hälfte der Deutschen aktiv für die Rente vorsorgt, etwa über ETF-Sparpläne, Rürup-Rente oder betriebliche Altersvorsorge.
Ab 2027 soll das neue Altersvorsorgedepot eine breitere Verbreitung privater Vorsorge ermöglichen.
Wer früh anfängt, kann durch Zinseszinseffekte auch mit kleinen Beiträgen eine spürbare Versorgungslücke schließen.
