Wie viel sollte man in die Rürup-Rente einzahlen?
Die optimale Einzahlung hängt vom verfügbaren finanziellen Spielraum und vom steuerlichen Höchstbetrag ab.
2026 sind für Ledige bis zu 30.826 Euro als Sonderausgaben absetzbar, für Verheiratete das Doppelte. Bereits geleistete Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung oder zu einem Versorgungswerk zählen anteilig mit und reduzieren den verbleibenden Spielraum für Rürup-Beiträge.
Als Faustregel sollte man nur so viel einzahlen, wie das Einkommen langfristig stabil tragen kann, weil das Kapital bis zur Rente gebunden ist.
Sinnvoll ist häufig eine Aufteilung: Den steuerlich besonders wirksamen Teil über Rürup absichern, weitere Vorsorge über flexible ETF-Sparpläne ergänzen. Auch Sonderzahlungen am Jahresende sind möglich und können den Steuervorteil im laufenden Jahr noch maximal ausnutzen.
Wer den vollen Höchstbetrag ausschöpft, sollte vorher prüfen, ob Liquiditätsreserven und Notfallpolster groß genug sind. Eine Steuerberatung kann den optimalen Beitrag im konkreten Einzelfall berechnen.
