Wie viel Rente erhält man aus der Ärzteversorgung?

Ärzte sind in Deutschland Pflichtmitglieder im berufsständischen Versorgungswerk ihrer Landesärztekammer.

Die durchschnittliche Altersrente aus der Ärzteversorgung liegt je nach Versorgungswerk und Beitragsdauer bei rund 2.750 bis 3.500 Euro brutto monatlich.

Da die Pflichtbeiträge an der Beitragsbemessungsgrenze gedeckelt sind, können auch Spitzenverdiener keine höheren Pflichtansprüche erwerben. Wer mehr Rente möchte, kann freiwillige Mehrzahlungen leisten, sofern das jeweilige Versorgungswerk diese zulässt.

Die exakte Rentenhöhe hängt vom Anwartschaftsmodell, der Beitragshöhe und der Dauer der Beitragsleistung ab.

Im Vergleich zur gesetzlichen Rente ist die Ärzteversorgung in der Regel deutlich attraktiver, weil sie kapitalgedeckt arbeitet und Beiträge effizienter verzinst werden.

Trotzdem reicht die Pflichtrente allein häufig nicht aus, um den gewohnten Lebensstandard im Alter zu sichern. Ergänzend bieten sich Rürup-Rente, ETF-Sparplan oder ab 2027 das Altersvorsorgedepot an.

Eine individuelle Vorsorgeplanung lohnt sich gerade für Mediziner mit hohem Einkommen.

Über den Autor

Hi, ich bin Martin, Jahrgang 1988, aus Münster. Seit über 8 Jahren bin ich als geprüfter Versicherungsvermittler (IHK), geprüfter Finanzanlagenfachmann (IHK) und zertifizierter Experte für betriebliche Altersversorgung (DVA) in der Finanz- und Versicherungsbranche tätig.

Mit DieFinanzchecker haben wir uns darauf spezialisiert, Altersvorsorge nicht nur einfach, sondern vor allem verständlich zu erklären. Denn rund um das Thema kursieren genug Halbwahrheiten und Mythen. Die möchten wir aufräumen.

Wenn ich nicht gerade im Kundentermin sitze oder mich weiterbilde, bin ich großer Motorsportfan und schaue DTM oder Formel 1.