Wie viel Geld sollte ich in ETFs für die Altersvorsorge investieren?
Eine pauschale Zahl gibt es nicht, weil die nötige Sparrate stark von den persönlichen Verhältnissen abhängt. Ausgangspunkt ist die individuelle Rentenlücke, also die Differenz zwischen der zu erwartenden gesetzlichen Rente und dem gewünschten Lebensstandard im Alter.
Je länger der Anlagehorizont, desto stärker wirkt der Zinseszinseffekt und desto geringer kann die monatliche Sparrate ausfallen.
Eine bewährte Faustregel lautet, mindestens 10 Prozent des Nettoeinkommens für die Altersvorsorge zurückzulegen, davon einen Großteil in breit gestreute Aktien-ETFs.
Wer spät anfängt oder eine größere Versorgungslücke hat, sollte eher 15 bis 25 Prozent einplanen.
Beispielrechnung: Wer 30 Jahre lang monatlich 300 Euro in einen MSCI-World-ETF spart, kommt bei 7 Prozent Durchschnittsrendite auf rund 366.000 Euro Endkapital.
Wichtig ist Regelmäßigkeit über einen Sparplan, eine breite Streuung und niedrige Gesamtkosten von idealerweise unter 0,3 Prozent pro Jahr.
Ein Online-Rechner oder eine professionelle Beratung kann den konkreten Bedarf individuell ermitteln.
