Wie viel Geld pro Monat für Altersvorsorge?
Als Faustregel sollten Sparer 10 bis 15 Prozent ihres Nettoeinkommens pro Monat für die Altersvorsorge zurücklegen.
Wer früh anfängt, profitiert besonders vom Zinseszinseffekt: Schon 200 Euro monatlich über 35 Jahre bei 7 Prozent Rendite ergeben rund 360.000 Euro Endkapital.
Wer dagegen erst mit 40 Jahren beginnt, muss in der Regel mindestens 20 bis 25 Prozent des Nettoeinkommens einplanen, um eine vergleichbare Versorgungslücke zu schließen.
Entscheidend ist nicht nur die Sparquote, sondern auch die Anlageform: Breit gestreute Aktien-ETFs erzielen historisch deutlich höhere Renditen als klassische Sparbücher oder Tagesgeld.
Für Gutverdiener ist häufig ein Mix aus ETF-Sparplan, Rürup-Rente und betrieblicher Altersvorsorge sinnvoll.
Selbstständige sollten sogar 20 bis 30 Prozent ihres Einkommens einplanen, weil sie keine Pflichtversicherung in der gesetzlichen Rente haben.
Eine individuelle Berechnung der Rentenlücke schafft Klarheit über den tatsächlichen Bedarf. Wichtig ist Regelmäßigkeit: Lieber dauerhaft kleinere Beträge sparen als unregelmäßig größere Einmalbeiträge.
