Sind ETFs eine gute Altersvorsorge?
ETFs sind grundsätzlich eine sehr gute Form der Altersvorsorge, weil sie breit gestreut, kostengünstig und flexibel sind.
Im Gegensatz zu klassischen Versicherungen oder Banksparplänen profitieren ETF-Anleger direkt von den langfristigen Renditen der Weltwirtschaft, im historischen Durchschnitt rund 6 bis 7 Prozent jährlich nach Inflation.
Die niedrigen Gesamtkosten von oft unter 0,2 Prozent pro Jahr lassen den Zinseszinseffekt voll wirken und schlagen die meisten aktiv gemanagten Fonds nach Kosten deutlich.
ETF-Sparpläne lassen sich schon ab 25 Euro monatlich einrichten und jederzeit anpassen, pausieren oder erhöhen.
Allerdings gibt es auch Risiken: Kursschwankungen sind insbesondere kurzfristig hoch und das Kapital ist nicht garantiert.
Wer Flexibilität braucht, hat den vollen Zugriff auf das Geld; wer hingegen eine lebenslange garantierte Rente möchte, muss das Kapital im Alter aktiv entnehmen oder verrenten.
Ergänzend zu staatlichen Rentenansprüchen sind ETFs die ideale Basis für den langfristigen Vermögensaufbau. Ab 2027 wird das Altersvorsorgedepot ETF-Sparen sogar staatlich fördern.
