Ist eine Rente von 2.000 Euro viel?

2.000 Euro Bruttorente klingen zunächst solide, sind in der Realität aber oft weniger, als viele erwarten.

Nach Abzug von rund 11,5 Prozent für Kranken- und Pflegeversicherung sowie der Einkommensteuer bleiben netto häufig nur 1.400 bis 1.600 Euro übrig.

Ob das ausreicht, hängt stark vom letzten Nettoeinkommen ab, das im Ruhestand idealerweise zu rund 80 Prozent ersetzt werden sollte.

Wer zuletzt 3.000 Euro netto verdient hat, erlebt mit 1.600 Euro netto einen spürbaren Lebensstandardabfall.

Hinzu kommen steigende Lebenshaltungskosten durch Inflation, höhere Energie- und Gesundheitskosten sowie individuelle Sonderausgaben wie Pflege oder Reisen.

Wer Eigentum bewohnt und keine Miete zahlt, kommt mit 2.000 Euro Bruttorente deutlich besser über die Runden als Mieter in einer Großstadt.

Im bundesdeutschen Durchschnitt liegt die gesetzliche Altersrente bei rund 1.289 Euro brutto, womit 2.000 Euro tatsächlich überdurchschnittlich sind.

Trotzdem reicht diese Rente in vielen Fällen nicht aus, weshalb private Vorsorge unverzichtbar bleibt.

Über den Autor

Hi, ich bin Martin, Jahrgang 1988, aus Münster. Seit über 8 Jahren bin ich als geprüfter Versicherungsvermittler (IHK), geprüfter Finanzanlagenfachmann (IHK) und zertifizierter Experte für betriebliche Altersversorgung (DVA) in der Finanz- und Versicherungsbranche tätig.

Mit DieFinanzchecker haben wir uns darauf spezialisiert, Altersvorsorge nicht nur einfach, sondern vor allem verständlich zu erklären. Denn rund um das Thema kursieren genug Halbwahrheiten und Mythen. Die möchten wir aufräumen.

Wenn ich nicht gerade im Kundentermin sitze oder mich weiterbilde, bin ich großer Motorsportfan und schaue DTM oder Formel 1.